Project

18.05.2026

Isa Zanetti

543 HORTUS

Location

Basel, Schweiz

Herzog & de Meuron

Year

2025

Ein regeneratives Bürogebäude, in dem Architektur, Materialien und Photovoltaiksysteme in einer integrierten Umweltstrategie zusammenwirken.

Building characteristics

Building typology

Bürogebäude


Type of intervention

Neu


Building area

14'100 m²


Energy performance

Hortus erreicht im Betrieb Netto-Null-CO₂-Emissionen bei einem Energiebedarf von rund 33 kWh/m² pro Jahr und einer jährlichen Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort von rund 66 kWh/m². Damit erzeugt das Gebäude mehr Energie, als es im Betrieb verbraucht.


Ein nach regenerativen Prinzipien konzipiertes Bürogebäude in Basel

Hortus ist ein Plusenergie-Bürogebäude in Basel, das von Herzog & de Meuron als vollständig integriertes System konzipiert wurde, in dem Architektur, Materialien und Energiekonzepte zusammenwirken. Das Projekt basiert auf einer kompakten Holzkonstruktion mit geringen grauen Treibhausgasemissionen und einem ganzheitlichen Planungsansatz, der darauf abzielt, die Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus zu minimieren. Die Photovoltaikanlagen sind über das Gebäude verteilt und kombinieren eine grossflächige Dachanlage mit zusätzlichen Integrationen entlang der Brüstungen. Dadurch wird vor Ort mehr erneuerbare Energie erzeugt, als für den Gebäudebetrieb benötigt wird. In diesem Sinne kann Hortus als regenerativ bezeichnet werden, da es einen Energieüberschuss erzeugt und seine graue Energie im Laufe der Zeit kompensiert.

Energy

Building skin application

Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage (BAPV) installiert, ergänzt durch in die Brüstungen integrierte Photovoltaikelemente.

Nominal power

Nicht veröffentlicht (ca. 1 MWp, geschätzt auf Grundlage der verfügbaren Photovoltaikfläche)

Active solar surface

5'000 m² (Dach + Brüstungen)

Energy production

0 kWh

Quelle: 66 kWh/m² pro Jahr (SIA-Energiebezugsfläche)


Self-Consumption

Spezifischer Wert nicht bekannt; teilweiser Eigenverbrauch mit einem erheblichen Energieüberschuss, der ins Netz eingespeist wird.


Building skin

Die Gebäudehülle ist Teil eines leistungsfähigen modularen Holzbausystems. Die Fassade folgt einem regelmässigen Tragwerksraster mit sich wiederholenden Öffnungen, Zellulosedämmung und natürlichen Oberflächen. Photovoltaikelemente sind selektiv in die Brüstungen integriert, während das Flachdach den grössten Teil der Solaranlage aufnimmt.

Roof

Das in den mehrschichtigen Holzaufbau integrierte Flachdach nimmt eine Photovoltaikanlage auf, die sich über den grössten Teil seiner Fläche erstreckt.

Parapets

Die Fassade ist sorgfältig auf das Tragwerksraster, die Öffnungen und den Sonnenschutz abgestimmt, während die Photovoltaikelemente in den Brüstungen dezent integriert sind. Trockene Anschlüsse und Holzverbindungen erleichtern Demontage, Wartung und Wiederverwendung der Bauteile und unterstützen damit die Prinzipien des zirkulären Bauens.

BIPV module

Das Projekt dokumentiert die Photovoltaikanlage auf Gebäudeebene und weist die Gesamtfläche sowie die energetische Leistung aus; Produkt, Hersteller und detaillierte Spezifikationen der einzelnen PV-Module wurden nicht veröffentlicht.

Technical details

Vertikalschnitt

Das Konstruktionsdetail zeigt die Integration der Holzgebäudehülle, des Flachdachs und der Photovoltaikanlage in den konstruktiven Aufbau des Gebäudes. Es verdeutlicht den Schichtenaufbau, die trockenen Verbindungen und das Konzept einer hochleistungsfähigen Gebäudehülle sowie die selektive Integration von Photovoltaikelementen in die Brüstungen und die grossflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Parties involved

Client

Senn Resources AG

PV consultant

Planeco GmbH

Facade consultant

Christoph Etter Fassadenplanungen

Credits

Photo

© Maris Mezulis

Technical drawings

Projektbeschreibung und Projektdokumentation von Herzog & de Meuron